1. Lernausgangslage
Der Besuch der Berufsoberschule setzt einen Realschulabschluss sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus. Dadurch bringen die Schülerinnen und Schüler in den Wirtschaft / Politik-Unterricht der Berufsoberschule bereits Kompetenzen mit, die zum einen fachliche Kenntnisse und Einsichten aus den Bereichen Wirtschaft und Politik sowie methodische Kenntnisse und Fertigkeiten umfassen, die sie während der Berufsausbildung erworben haben. Zum anderen zeichnen sich die erwachsenen Lernenden durch Lebenserfahrung aus, die sie in der Berufswelt, im Privatleben und im gesellschaftlichen Umfeld gesammelt haben und die sich in ihrer Sozial- und Selbstkompetenz widerspiegeln. Diese unterschiedlichen Erfahrungshintergründe sind durch die Lehrenden bei der mehrdimensionalen Bearbeitung von Themen im Wirtschaft / Politik-Unterricht zu nutzen.
2. Allgemeine Formulierungen von Kompetenzen
Ziel des Unterrichts in der Berufsoberschule ist es, den Schülerinnen und Schü-lern die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die es ihnen er-möglichen, ein Studium an einer Hochschule erfolgreich zu absolvieren. Der Wirtschaft / Politik-Unterricht trägt hierzu durch die Vermittlung von Inhalten unter Berücksichtigung der Fachlichkeit bei. Ausgehend von der Fachlichkeit werden darüber hinaus die für ein Studium notwendigen Methoden-, Sozial- und Selbst-kompetenzen gefördert. Zudem werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, sich in politische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse mit einzubringen und diese zu beurteilen sowie ihr eigenes Leben aktiv zu gestalten.